Demonstration am 19. Januar 2013 um 11 Uhr, Berliner Hauptbahnhof, Washingtonplatz    

Mehr Antibiotika in Tierfabriken, weniger Bauernhöfe. Weltweit mehr Hungernde, mehr Spekulationen auf Lebensmittel und mehr Ge­treide in Trögen und Tanks als auf den Tellern — das ist die Bilanz der Agrarindustrie.

2013 ist ein entscheidendes Jahr: In Deutschland wird gewählt und damit auch darüber abgestimmt, ob wir noch mehr Tierfabriken, Gentechnik und Agrosprit bekommen — oder aber eine Ernährungs- und Energiewende, die uns allen nutzt und nicht nur einer Handvoll Konzerne. Entschieden wird damit auch, ob die Märchen der Agrarindustrie legal bleiben und das Leid von Millionen Tieren weiter hinter Werbel­ügen versteckt werden darf.

2013 beschließen in Brüssel der EU-Ministerrat — und mit ihm die Bundesregierung — sowie erstmals auch das EU-Parlament, ob sie mit 60 Milliarden Euro pro Jahr weiter die Industrialisierung der Landwirtschaft subventionieren oder endlich umwelt­gerechte Alternativen fördern wollen.
Wir dürfen der Industrielobby nicht das Feld über­lassen! Daher machen wir Druck auf die Bundesregierung für eine ökologisch-soziale Agrarwende.

Wir fordern am 19. Januar vor dem Kanzleramt

Tierfabriken sowie den Missbrauch von Anti­bio­tika zu stoppen,

Subventionen an soziale, an ökologische und an Tierschutz-Kriterien zu binden,

faire Regeln durchzusetzen, statt die Agrarmärkte weiter zu liberalisieren,

heimisches Futter statt Gentech-Soja zu fördern,

Spekulationen mit Lebensmitteln und die Exportförderung zu beenden.

Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum von Reformen stehen.

Demonstrieren Sie mit uns! Je mehr Men­schen sich sichtbar für eine bessere Landwirtschaft ­einsetzen, desto eher erreichen wir unsere Ziele gegen die Lobby der Agrarindustrie.



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