Der Grüne Ortsverband ruft für den 17. Januar zur Teilnahme an der deutschlandweiten Demonstration „Wir haben es satt!“ auf. An diesem Tag wird in Berlin für eine neue Landwirtschaft und gesunde Ernährung demonstriert. Aufgerufen haben Umweltverbände, Bioanbieter und Eine-Welt-Initiativen wie Brot für die Welt. Sie lehnen die Auswüchse der Massentierhaltung und Agrarindustrie ab und fordern eine bäuerlichere und ökologischere Landwirtschaft.

Normalpreis : 15 € , Schüler/Studenten : 10 €

Abfahrtszeiten der Busse:

5.30 Uhr Bahnhof Detmold

6.00 Uhr Bahnhof Lage

6.20 Uhr Bahnhof Lemgo

6.50 Uhr „Alte Post“ Kalletal

 Rückfahrt 16.30 Uhr Heinrich Böll Stiftung

 

Anmeldungen an:  berlin@bund-lippe.de

 

oder telefonisch : 05232 / 988812.
an
Stephan Culemann

AUFRUF
zur fünften „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin

Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Für die Agrarwende!

Wir haben es satt!

Die Agrarindustrie ist weiter auf dem Vormarsch: Wenige globale Großkonzerne untergraben die Saatgut-Vielfalt und fördern die Gentechnik auf dem Acker. Investoren bauen immer neue industrielle Megaställe, in denen Tiere unter qualvollen Bedingungen leiden. Die Mächtigen dieser Welt planen auf dem G7-Gipfel und durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA die globale Industrialisierung der Landwirtschaft. Die Folgen sind allgegenwärtig: Immer mehr Bäuerinnen und Bauern müssen, hier und in den Ländern des Südens, ihre Höfe aufgeben. Billigfleisch überschwemmt die Märkte. Der Anbau von Monokulturen verdrängt den Regenwald. Ackerland wird zum Spekulationsobjekt. Und: Der weltweite Hunger ist nach wie vor Fakt.

 

Wir können es besser!

Eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft verdient unseren Respekt und unsere Wertschätzung, sie ist ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssouveränität. Sie muss und kann die Welt ernähren. Dazu brauchen wir kostendeckende Preise für Bäuerinnen und Bauern, die respektvoll mit Tier und Umwelt umgehen. Wir fordern regionale Erzeugung statt steigender Weltmarktorientierung für Nahrungsmittel. Und wir wollen Politikerinnen und Politiker, die endlich im Sinne der Menschen handeln anstatt die Interessen weniger multinationaler Konzerne zu vertreten.

 

Widerstand zeigt Wirkung!

Wir haben schon viel erreicht: Überall in Deutschland verhindern Bürgerinitiativen neue Megaställe und fordern bäuerliche Strukturen in der Tierhaltung. Gentechnik-Mais darf in Deutschland nicht mehr angebaut werden und unser Protest lässt TTIP und CETA wanken. Kurz: Für Veränderungen braucht es den Druck der Straße. Deswegen demonstrieren wir am 17. Januar 2015 in Berlin erneut für eine grundlegende Agrarwende – bundesweit und global. Sei dabei!

 

 

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