04.07.2015

Buncher: Wertschöpfung vor Ort durch Klimaschutz

Der aktuelle Sachstand zum Klimaschutz war Thema im Lemgoer Umweltausschuss. Für die AG Klimaschutz berichtete Rainer Joswig. Bei der Energieeinsparung liegt Lemgo im Plan, 20% gegenüber dem Jahr 2007 einzusparen. Deutlich wurde aber auch: Es gibt noch mehr Potenzial. Deutschland will spätestens 2050 den Strom erneuerbar erzeugen. In Lemgo liege das Potenzial für mehr Effizienz bei 50% des bisherigen Verbrauchs, vor allem in der Wärme. Auch beim Ausbau der Windenergie und der Fernwärme bleibe noch viel zu tun. Die Energiespeicherung sei darüber hinaus ein wichtiger Baustein für Umwelt und Wirtschaft.

 Dazu erklärt Bürgermeisterkandidat Torsten Buncher:

„Klimaschutz und Wirtschaftsförderung gehören in Lemgo zusammen. Hier stehen wir vor wichtigen Aufgaben. Wir müssen noch mehr Energie sparen und effizient nutzen – in der Stadt, in den Unternehmen, in privaten Wohnungen. Für die nötigen Programme werde ich mich einsetzen.

Zweitens brauchen wir mehr Erneuerbare Energien in Lemgo. Ich setze mich dafür ein, dass wir auch in Lemgo unser Klimaschutzziel erreichen. Das heißt: den Eigenbedarf möglichst vollständig aus Erneuerbaren Energien erzeugen. Damit sichern wir auch die Wertschöpfung vor Ort. Für unsere Stadtwerke bringen die Erneuerbaren Energien die Einnahmen der Zukunft – und damit sichern sie auch den Stadtbus und unsere Schwimmbäder.“

 Dr. Burkhard Pohl, Grüner Fraktionsvorsitzender ergänzt:

„Wir können uns keine Pause im Klimaschutz erlauben. In Lemgo hinken wir beim Ausbau der Erneuerbaren Energien hinterher – das muss sich ändern. Ohne die Erneuerbaren bleiben wir abhängig von den Großunternehmen, die mit Kohle und Atom immense Umweltschäden anrichten. Auch deshalb ist es richtig, mehr Windkraft auszuweisen. Wir unterstützen dabei die geplante Bürgerbeteiligung an den Anlagen.“

 

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