18.08.2017

Grüne fordern dezentrale Sozial- und Gesundheitszentren und mehr Telemedizin in Lippe

Die neue Landesregierung von NRW hat für die zu gründende medizinische Fakultät in Bielefeld einen Digitalisierungsschwerpunkt angekündigt. Diese Idee soll der Kreis schnellstmöglich für Lippe aufgreifen, um unter anderen die fachärztliche Versorgung in den kleineren Städten und Gemeinden auch mit den Chancen der Telemedizin sicherzustellen.

In einem gemeinsamen Projekt von Kreis, Städten und Gemeinden, Klinikum Lippe, Universität Bielefeld und der lippischen Wirtschaft kann die Entwicklung der Digitalisierung für die Gesundheits- und Sozialversorgung in Lippe genutzt werden und als Modellprojekt dienen", so der grüne Bundestagskandidat und Kreisvorsitzende Robin Wagener.

Wagener und die Kreisvorsitzende Dr. Inga Kretzschmar betonen die Chancen dieser Zusammenarbeit: "Der Kreis könnte gemeinsam mit den Städten und Gemeinden soziale und medizinische Zentren in einigen Orten betreiben und hier zusammen mit dem Klinikum und der Ärzteschaft die medizinische und soziale Beratung sicherstellen

. Durch diesen Ansatz wird das Angebot für unterstützungs- und hilfebedürftige Menschen im Bereich Gesundheit und Soziales erweitert. Der Schlüssel liegt hier jedenfalls in der Zusammenarbeit im Sinne der Menschen in Lippe."

"Die Grüne Kreistagsfraktion wird diesen Impuls aufgreifen und einen Antrag im Rahmen des Zukunftskonzeptes 2025 einbringen. Die dezentrale Versorgung in den lippischen Städten und Gemeinden, die Telemedizin, all das passt gut zum Zukunftskonzept des Kreises und sollte hiermit umgesetzt werden.", so der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag Werner Loke.

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